Review: Bloomtown – a different Story

Es ist bisher noch nie vorgekommen, aber ich habe tatsächlich sogar eine Rezession zu Bloomtown verfasst, weil es mich total begeistert hat. Folgendes habe ich auf Steam geschrieben:

Für mich eines der besten Spiele der letzten Zeit. Eine humoristische Mischung aus Persona, Stranger Things und einem Hauch Pokemon angesiedelt in den 1960ern mit jeder Menge Easter Eggs, Seitenhieben und Witz gepaart mit einem rundenbasierten Kampfsystem und in RPG Maker Optik. Dazu ein grandioser Soundtrack! VIELEN DANK!

Hier könnt ihr das Game bei Steam finden, es gibt auch eine Demoversion.

Nun zur eigentlichen Review:

Ihr spielt als Emily, 12 Jahre, die ihren Sommer zusammen mit ihrem kleinen Bruder Chester bei ihrem Großvater in der Kleinstadt Bloomtown verbringen muss.

Beim ersten Spaziergang erfahren sie von einem vermissten Mädchen und so nimmt die ganze Story ihren Lauf. Emily geht einen Vertrag mit Luzifer ein um die Dämonen, die in der Stadt ihr Unwesen treiben, mit eigenen Dämonen zu bekämpfen.

Abseits der Mainstory gibt es viele weitere Aktivitäten, Kino, Angeln, Bücherei, Schießen, Craften u.s.w.

Das ganze Game strotzt nur so vor Seitenhieben und Easter Eggs auf andere Games, Filme und Serien. Ich musste sehr oft sehr laut lachen, hoffentlich haben sich meine Nachbarn nicht zu sehr erschreckt.

Das Kampfsystem ist rundenbasiert wie auf manchen Screenshots erkennbar und ist teils recht herausfordernd. Wie aus Persona und Pokemon bekannt kann/sollte man die Schwächen der Dämonen ausnutzen. Manche Dämonen können auch eingefangen und die Eigenen verstärkt werden. Die Dämonen sind optisch ziemlich abgefahren.

Mir persönlich sagt der optische Stil des Games sehr zu, ein sehr liebenswerter Retro Pixel Art Stil.

Der Soundtrack ist einfach nur fantastisch. Sehr Disco/Rock’nRoll -lastig und lädt zum feiern ein. Ist aber trotzdem nie zu aufdringlich und wird in meinen Augen auch nicht eintönig.

Die Dialoge sind überwiegend sehr gut geschrieben und es macht Spaß die Story zu verfolgen, aber auch die Nebenquests sind gut gemacht.

Auch ein Crafting System ist vorhanden, sodass man sich Dietriche basteln und Essen kochen kann.

Ich habe etwa 35 Stunden für einen Durchlauf gebraucht und habe sie sehr genossen (bis auf eine Stelle, aber ich will nicht spoilern).

Insgesamt also eine absolute Empfehlung, eine Perle im Gaming Dschungel.

PS: ICH LIEBE HUGO!!!! Und habt ihr die A…backen von dem Schleim an Klavier gesehen?

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